Leinöl - Salzburger Ölmühle
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Leinöl

Die Samen des Leins enthalten bestimmte Stoffe, deren Bedeutung erst in den letzten Jahren erkannt wurde. Die berühmten Omega-3-Fettsäuren etwa, aber auch hormonartige Stoffe, die so genannten Lignane und schließlich die, wie sie Ernährungswissenschafter nennen „sekundäre Pflanzenstoffe“, die sehr bedeutsam sind. „Wir haben ein potentielles Defizit an diesen Omega-3-Fettsäuren“, sagt auch die Ärztin Wilhelmi de Toledo aus der Buchinger Klinik und ist überzeugt: „Wenn die Leute mehr Leinöl essen würden, wäre das ein Riesenschritt für die Volksgesundheit“. „Früher hatte jeder Bauer sein Leinfeld vor der Tür“ und konnte sich so mit Samen und Öl versorgen. 100 Gramm Leinöl enthalten bis zu 58 Gramm Omega-3-Fettsäuren. 100 Gramm fetter Meeresfisch wie Lachs, Makrele oder Hering dagegen nur etwa 3 Gramm. Die für den Menschen wichtigen Omega-3-Fettsäuren heißen Alpha-Linolensäure (Abkürzung ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexanensäure (DHA). Diese Fette kommen in der Nahrung fast ausschließlich in Pflanzenölen und im Fisch vor. Und: Die meisten Menschen können EPA und DHA problemlos aus ALA bilden (aus H.U.Grimm, Leinöl macht glücklich). Leinöl hat aufgrund seines hohen Alpha-Linolensäuregehaltes (ALA) zu wenig Vitamin E als antioxidativen Schutz. Deshalb sollten Sie Leinöl stets frisch gepresst innerhalb von drei Wochen konsumieren. In unserer Gegend ist Leinöl das, was bei den Südeuropäern das Olivenöl und bei den Eskimos der fette Fisch ist. Olivenöl kühlt, fetter Fisch wärmt den Organismus.

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